Donnerstag, 31. Dezember 2009

7 Weltwunder - Pyramiden von Giza / Teil 2 Egypt


Am Dienstag machte sich unser buntgemischtes Trio mit einem am Tag vorher gebuchten Privattaxi für 20 Euro auf eine Tagestour zur weißen Moschee in der Citadelle Salahadins, nach Gizeh und weiteren Pyramiden.


Die White Mosque erhebt sich auf einem Hügel über Kairo und ist wirklich beeindruckend. Vom Pascha Muhammad Ali erbaut, kann man sie schon von weitem erkennen. Am Eingang wurden Katha und Ich dann von Sittenwächerinnen präpariert und unser Ausschnitt verhängt.
Von dort oben hatten wir auch einen echt klasse Ausblick auf Old Cairo.


Anschließend fuhren wir auf einer Autobahn nach Gizeh. Es ist schon etwas belustigend, wenn man die Pyramiden hinter Häusern und Autos auftauchen sieht. Gizeh liegt sehr nah an Kairo, man kann die Stadt von den Pyramiden aus sehen, hören und riechen.


Um die angeblich 12 km Pyramidenumrundung nicht zu Fuß gehen zu müssen, mieteten wir uns Kamele + Guide und gingen munter drauf los. Nicht so einfach! Das Kamel wackelt mächtig, ist unbequem und stinkt!!
Mit viel Lachen überstanden wir aber auch diese Situation.


Es ist einerseits total "cool" so nahe an die Pyramiden ran zu dürfen, sie anfassen zu können, teilweise auch besteigen zu können, doch mich stimmt es auch ein wenig nachdenklich, denn dieses Weltwunder wird unter dem Smogdampf Kairos und der Behandlung durch die Touristen nicht mehr lange bestehen.




Nach Gizeh fuhren wir noch zu anderen Pyramiden, wo mir jedoch der Name entfallen ist :)



Abends aßen wir noch bei unserem Standard Imbiss Kazas und schlugen uns für umgerechnet 3 Euro die Bäuche voll :) Büüüllüüg.



Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder im Taxi zurück zur Grenze. Haben abartig gefroren, denn das Auto war überhaupt nicht dicht. In Eilat scheinte die Sonne und nach 3 Stunden in der Schlange mit über 100 Indonesiern warten konnten wir dann schließlich auch wieder nach Israel einreisen.

Mit dem Sherut ging es dann wieder back home gen Hospiz, wo wir sogleich freundlich von unseren Freunden empfangen wurden.

Specials Thanks to Tina for cleaning our room in such an amazing way. My love, your the best!

Montag, 28. Dezember 2009

Travelling to Africa - Egypt / Teil 1



Wie ihr vll schon mitbekommen habt, war ich vom 20.12 bis zum 23.12 in Ägypten. Gemeinsam mit Katha und Philipp, einem Zivi des Hospizes.


Nach Anlaufschwierigkeiten (wir hatten geplant schon am 19. zu fahren, dank Shabbat und Channuka fuhr aber kein Bus), starteten wir am frühen Morgen um halb 6 Richtung Central Bus. Von dort nahmen wir den Bus nach Eilat, denn wir schon vorher per Internet vorreserviert und gebucht hatten. In Eilat dann die riesen Frage: Visum oder nicht?
Wir entschieden uns dafür zum Ägyptischen Konsulat zu fahren, sicherheitshalber. Dort angekommen dann die Bestätigung: Visum wird benötigt. Passbilder leider auch. Daran hatten wir nicht gedacht. Also rein ins Taxi und zurück zur Busstation, um Bilder zu machen. Im Konsulat (die übrigens total verratzt, alt und provisorisch war) ging dann alles schleppend vorran, denn im Konsulat gab es nur EINEN Stift! Mit dem füllten wir nacheinander die Formulare aus, wurde in unsere Pässe eingetragen und auch der Konsul unterschrieb mit diesem Stift!
Mit dem Taxi zur Grenze und dann ging die Abzocke los: 100 Schekel (20 Euro) Ausreisegebühr aus Israel. 75 Pfund (10 Euro) Einreisegebühr nach Ägypten, etc.

Auf der ägyptischen Seite besorgte uns dann ein netter ägyptischer Grenzbeamter (o.ä.) ein Taxi nach Kairo. 5 Stunden fuhren wir dann dem Sonnenuntergang entgegen durch erst Stein- dann Sandwüste, überquerten, oder eher unterfuhren den Suezkanal und erreichten den afrikanischen Kontinent!




In Kairo waren wir über den Nebel, der in den Straßen lag sehr erstaunt, später merkten wir, dass es Smogwolken waren! Unser Hostel war gut gelegen, leider nur mit Shared Bathroom und einem abenteuerlichen Aufzug ohne Türen, der am letztenTag mit einem Out of Order Schild abgesperrt war.










Den Montag verbrachten wir dann in Kairo, zu Fuß überquerten wir 10- spurige Autobahnen, husteten uns durch den Smogdampf und erreichten nach unegfähr 20 Minuten das Nilufer.

Schnell war klar, dass wir eine Nilrundfahrt machen wollten, doch unser Problem war, dass wir Out of Money waren. Also schnell den nächsten ATM gesucht und dann ein Boot gemietet. Der Bootsführer lockte uns mit den Worten: You can see the pyramids, und wir waren natürlich hellauf begeistert. Leider stellte sich dann heraus, dass er uns lediglich das Hotel Pyramids zeigen wollte. Auch sonst bestand unsere Bootsfahrt aus einer "Look, this is the Four Seasons, this is the Hilton Ramses, this is the Hilton Giza, this is the Nilplaza"- etc Geschwätz. Na gut, is auch ne Erfahrung wert gewesen, auf dem Nil zu schippern.


Schnurstracks, denn unsere Zeit war ja begrenzt, gingen wir dann ins Egypt Nationalmuseum.
Mehrere Sicherheitskontrollen (weckte doch glatt Heimatgefühle nach Jerusalem in uns) später standen wir in diesem unkoordinierten Chaos aus alten Statuen, tausenden Sarkrophagen und Tonfigürchen. Trotz den Schilder fotografieren verboten, schafften es Katha und ich mehrere Bilder zu machen. Der 2. Stock kam uns extrem langweilig vor, so dass wir beschlossen ihn nicht mehr zu besichtigen. Im Souveniershop merkten wir dann, dass alle berühmten Stücke, wie die Goldmaske des Tutenchamun sich im 2. Stock befanden. Noch einmal Glück gehabt :)



Per Taxi machten wir uns dann auf den Weg zum ältesten orientalischen Suq der Welt. Man kam sich vor, wie im tiefsten Winkel von Afrika. Der Boden war nicht gepflastert, es lag der Kairoer Smogdampf in den Gassen und in jedem 2. Geschäft wurde gerade ein Kaninchen oder ein Huhn geköpft! Vom Dach einer Moschee konnten wir dann wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben und die Moschee nach den Gebeten dann auch besichtigen.






Der Rückweg war in sofern relativ beschwerlich, als dass leider niemand unsere Straße oder gar unser Hostel kannte. Der einzige Anhaltspunkt war ein Kreisverkehr mit einer Statue eines Mannes namens Mohammed. Nach dem wir dann schon den 3. Kreisverkerh mit der 3. Statue namens Mohammed passiert hatten und immer wieder sagen mussten: No, it wasn´t this statue, hatten wir kurz Panik nie wieder nach Hause zu finden. Dank moderner Technik konnten wir ihm dann auf der Digicam die Statue zeigen und waren dann auch schnurstracks wieder daheim.

Freitag, 25. Dezember 2009

Holy Night


In den nächsten Tagen werdet ihr mit neuen Posts praktisch erschlagen werden! Gestern feierten wir im Hospiz Heiligabend. Die einen mehr, die anderen weniger. Ich gehörte zur letzteren Gruppierung. Da ich meine freien Tage für Ägypten verwendet hatte, wurde ich an Heiligabend zum Special-dienst eingeteilt. Im Klartext: Dienstbeginn 10 Uhr (sehr human), Receptionbuffet bis 12 Uhr aufbauen, dann für die kranke Katharina bei Dishes einspringen. Um 4 schnell unter die Dusche, um 5 das Weihnachtsdinner für Volos und Zivis, gemütliches Beisammensein bis 22 Uhr, dann heilige Messe in der Kapelle, 23 Uhr wieder im Dienst--> Weinausschank und Bedienung bei dem Empfang. Die Seli, die Katha, die Tina und die Mimi

Danach dann hurtig ein wärmeres "Gwand" übergeworfen, denn unser Ziel war Bethlehem. Mit dem Taxi fuhren wir bis zum Checkpoint, von dort aus gingen wir die restlichen 2km bis zur Geburtskirche. Bethlehem war weihnachtlich geschmückt, die Läden hatten teilweise offen, denn es wimmelte nur so vor Touris. Am Platz vor der Geburtskirche war ein riesen Polizeiaugebot, um die Massen "in Schach zu halten". In die Geburstgrotte konnten wir leider nicht, aber dafür durften wir einer Priester und Mönchsprozession mit dem Höhepunkt "Plastik-Baby-Jesus-in-die-Grotte-tragen" beiwohnen. Mit dem Taxi um kurz nach 2 dann wieder zum Checkpoint und von dort mit dem Bus zum Damaskusgate.
Das war mein Heiliger Abend am Ort des Geschehens!


Christbaum vor der Geburtskirche




Am Eingang zur Geburtskirche


Altstadt Bethlehem



Die berüchtigte Mauer. Auch nachts riesig und beängstigend.



Jahrmarktstimmung vor der Geburtskirche




Jesusprozession mit dem lateinischen Patriarchen

Montag, 14. Dezember 2009

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United Arab Nations



The real palestinian Tony





"Kärschtin, try to control the red in your face!"






Fun im Hospizalltag






" You look like Palestine, Marokko and Quwait!"





1001 Nacht








Sonntag, 6. Dezember 2009