Diagnose: Jerusalem Syndrom
Es gibt tatsächlich in unserer Stadt ein eigenes Syndrom, nämlich das Jerusalem Syndrom (Bitte Englisch aussprechen).
Schon 2 Gäste unseres Hospizes litten unter dieser Krankheit, laut unserem Rektor sind das vorallem evangelisch-freikirchliche Menschen.
Aus Wikipedia:
Jerusalem-Syndrom bezeichnet eine psychische Störung, von der ca. 100 Besucher und Einwohner der Stadt Jerusalem pro Jahr betroffen sind. Dabei handelt es sich nicht um eine anerkannte Diagnose. Die Symptome fallen im internationalen Diagnoseschlüssel unter „Akute und vorübergehende psychotische Störung“.
Die Erkrankung besitzt den Charakter einer Psychose und äußert sich unter anderem in Wahnvorstellungen: Der oder die Betroffene identifiziert sich vollständig mit einer heiligen Person aus dem Alten oder Neuen Testament und gibt sich als diese aus.
Sehr prominente und wichtige biblische Personen werden dabei besonders häufig zum Objekt einer solchen Identifizierung, so zum Beispiel Moses und König David aus dem Alten Testament oder Jesus und Johannes der Täufer aus dem Neuen Testament. Grundsätzlich wählen Männer männliche Personen aus der Bibel und Frauen weibliche Personen. Auch gibt es konfessionelle Einflüsse bei der Wahl: Juden wählen Personen aus dem Alten Testament, Christen wählen Personen aus dem Neuen Testament.
Jaja, Johannes der Täufer. Ich glaube einer unserer Zivildiener ist auch schon betroffen^^









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